Kommunalpolitik
Dingolfing-Landau.
In knapp 6 Wochen am Sonntag, den 15. März 2020, finden in ganz Bayern die Kommunalwahlen statt. Dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Landräte, Bürgermeister und Stadt- und Gemeinderäte neu zu bestimmen. Der Wahlmodus bietet insbesondere durch das "Kumulieren" und "Panaschieren" den Wählerinnen und Wählern ein Höchstmaß an demokratischer Auswahlmöglichkeit.
Umso mehr ist es wichtig, sich über die Inhalte der Wahlprogramme, die Auswahl an Kandidatinnen und Kandidaten und über das Wahlverfahren zu informieren.
Die Gelegenheit, die Inhalte der SPD im Landkreis und in der Stadt Landau und die zugehörigen Kandidatinnen und Kandidaten kennenzulernen, bietet der SPD-Kreisverband zusammen mit dem SPD-Ortsverein Landau am kommenden Sonntag, den 09. Februar 2020, ab 10:30 Uhr, im Match-In, Straubinger Straße 27, in Landau/Isar.
Der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau stellt mit dem Landratskandidaten Dr. Bernd Vilsmeier eine erfahrenen und kompetenten Kandidaten, der von seiner 60-köpfigen SPD-Kreistagsliste mit Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Städten und Gemeinden im gesamten Landkreis unterstützt wird.
Zusammen mit dem Listenführer der SPD-Stadtratsliste aus Landau, Moritz Schneider, stellen sich die SPD-Stadtratskandidaten vor.
Der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Florian Pronold gibt außerdem einen aktuellen Überblick aus der "großen" Politik.
Dazu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Am Samstag, den 25.01.2020 konnten sich Herbert Fellinger mit Georg Wintersperger über das große Interesse freuen, dass für die Auftaktveranstaltung aufgebracht wurde. Bis zum letzten Platz war die Wirtsstube gefüllt und Georg Wintersperger konnte, neben der Presse und seinen Marktratskollegen, zahlreiche Interessierte Bürger zur Auftaktveranstaltung begrüßen. Als erster Punkt standen die Listenkandidaten zur Vorstellung bereit und die Zuhörer konnten einer sehr abwechslungsreichen, interessanten als auch humorvollen Präsentation folgen. Nach der Kandidatenvorstellung übernahm Georg Wintersperger das Wort und erläuterte anhand eines Musterwahlscheines den Wahlmodus. Die SPD würde sowohl bei der Marktrats- als auch bei der Kreistagswahl unter Liste Nr. 5 zu finden sein.
Wallersdorf.
Am vergangenen Donnerstag hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft zu einem Podium zu den Perspektiven des Arbeitsmarktes in den Bräuhof in Wallersdorf eingeladen. Am Podium saßen die Landratskandidaten für Dingolfing-Landau Christine Aigner (B90/Grüne), Werner Bumeder (CSU) und DR. Bernd Vilsmeier (SPD), des Weiteren Christian Bockes von der Agentur für Arbeit und der Moderator, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt.
Der bayerische Arbeitsmarkt kann auf eine sehr positive Entwicklung zurückblicken. Im Landkreis Dingolfing-Landau lag die Arbeitslosenquote 2018 mit 2,7 Prozent sogar noch unter dem bayerischen Durchschnitt. Gleichzeitig eilte die sozialversicherungspflichte Beschäftigung von Rekord zu Rekord. Der durch die digitale Transformation ausgelöste Strukturwandel bringt jedoch für Unternehmen und Beschäftigte große Herausforderungen mit sich: Arbeitnehmer müssen sich kontinuierlich weiterbilden, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten. Unternehmen brauchen genügend gut ausgebildete Fachkräfte, um im internationalen Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
Wirtschaftlich dominiert wird der Landkreis Dingolfing-Landau von der Automobilindustrie, besonders durch den Standort Dingolfing von BMW. Die beiden größten Arbeitgeber im Landkreis gehören zur Automobilindustrie. Durch den großen Anteil an Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe, besteht hier ein großes Substituierungspotential, das heißt, knapp 52 Prozent der Arbeitsplätze könnten durch Digitalisierung und Rationalisierung in den nächsten Jahren wegfallen, so Christian Bockes.
Obwohl die örtliche Autoindustrie nach modernsten Standards arbeitet und produziert, bestehen derzeit doch Verunsicherungen durch die vom Klimawandel ausgelösten Diskussionen zur Mobilität mit dem Verbrennungsmotor. Dr. Vilsmeier stellet fest, dass wir in den kommenden Jahren sicherlich noch immer ganz gut dastehen werden, aber wir müssen in die Zukunft denken. Die derzeitige Diskussion um die Elektromobilität ist sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss, stellet Vilsmeier fest. Die Grundlage sind bestens ausgebildete, motivierte junge Leute. Daher sorgen der Landkreis und die Kommunen für beste Bildungsangebote. Umso unverständlich war in den vergangenen Jahren, warum die Bayerische Staatsregierung solange keine BOS/FOS im Landkreis verhindert hat. Gerade weil man hier den größten gewerblichen Arbeitgeber vor Ort hat, wäre schon lange eine vollständige Schullandschaft, inklusive Zweiten Bildungsweg, nötig gewesen.
Auch müssen wir uns im Landkreis breiter wirtschaftlich aufstellen. Wir brauchen mehr Forschung und Entwicklung als Ergänzung zur Produktion, dazu einen breiten Mittelstand, damit wir nicht mehr so krisenanfällig sind, wenn es einmal in der Autoindustrie nicht so läuft, wie 2007 und 2008. Besonders der Mittelstand ist auf eine gute Unterstützung und Wirtschaftsförderung angewiesen, darum hat unser Landrat Trapp zusammen mit der SPD-Fraktion lange genug kämpfen müssen, erklärte Dr. Vilsmeier.

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