„Sicherheitsrisiko Söder“

Umwelt

Deggendorf. Kurzsichtige Energiepolitik haben Ewald Straßer, umweltpolitischer Sprecher der Niederbayern-SPD, sowie Ludwig Wörner, der dieselbe Funktion in der SPD-Landtagsfraktion hat, der bayerischen Staatsregierung vorgeworfen. CSU und FDP setzten weiter auf die alte, uneffiziente und hochriskante Atomenergietechnologie.

Damit würden die Regierungsfraktionen zu Handlangern der Atomlobby und zementierten wettbewerbsfeindliche Monopolstrukturen in der Energiewirtschaft. Die kurzsichtige Energiepolitik blockiere Investitionen in den aktiven Umbau der Energiewirtschaft hin zu mehr erneuerbaren Energien. Wörner forderte CSU-Umweltminister Markus Söder auf, alte Reaktoren vorzeitig vom Netz zu nehmen und den Atomausstieg nicht weiter in Frage zu stellen: Er frage sich, wer das eigentliche Sicherheitsrisiko in Bayern ist - Söder oder die Kraftwerksbetreiber. Hanebüchen sei das „Märchen der Atomlobby von der drohenden Stromlücke“. Tatsächlich exportiere Deutschland mehr Strom ins Ausland. Die Menge entspreche der rechnerischen Leistung von drei Atomkraftwerken, und das, obwohl einige zurzeit gar nicht am Netz sind.

 

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