Über den eigenen Tellerrand hinaus sehen

Kreistagsfraktion

Über den eigenen Tellerrand hinaus sehen

SPD-Kreistagsfraktion auf Informationsbesuch in Oberösterreich

Dingolfing-Landau.

Auf Anregung der früheren SPÖ-Ortsvorsitzenden und SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs, die in Mengkofen eine neue Heimat gefunden hat, besuchte die SPD-Kreistagsfraktion Dingolfing-Landau, ihre Heimatgemeinde den Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich, Bezirk Braunau. Angeführt vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch und begleitet vom SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier fuhr die Delegation am gestrigen Samstag nach Maria Schmolln.

Die Gemeinde Maria Schmolln hat derzeit knapp 1.500 Einwohner, verteilt auf 22 Ortsteile. Sie liegt auf gut 500 m Höhe im Süden des Innviertels, dass bis 1779 noch bayerisch war, inmitten der Ausläufer des Kobernaußerwaldes. Bekannt ist Maria Schmolln durch die Marienwallfahrt, die etwa gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann. Die Bewohner errichteten in Eigenregie die heutige Wallfahrtskirche, die mitsamt dem Franziskanerkloster und der Volksschule 1863 eingeweiht wurde. 1880 wurde anstelle der Holzkapelle die jetzige Gnadenkapelle nordseitig angebaut.

 

Auf Einladung der ehemaligen SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs (3.v.re.) besuchte die SPD-Kreistagsfraktion angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch (5.v.re.) das Seniorenheim Maria Rast mit Heimleiter Alois Gerner (2.v.li.) im Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich.

Auf Einladung der ehemaligen SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs (3.v.re.) besuchte die SPD-Kreistagsfraktion angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch (5.v.re.) das Seniorenheim Maria Rast mit Heimleiter Alois Gerner (2.v.li.) im Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich.

 

Maria Schmolln bietet trotz der relativ geringen Gemeindegröße ein vielseitige Infrastruktur und Gewerbe. Es gibt einen Kindergarten und eine Volksschule. Als Wallfahrtsort ist eine abwechslungsreiche Gastronomie vorhanden. Zudem hat Maria Schmolln über 20 aktive Vereine. Deren Aktivität konnten die SPD-Kreisräte bei den umfangreichen Vorbereitungen zum Maibaumaufstellen und dem dazugehörigen großen Umzug begutachten.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der SPD-Kreisräte im modernen Seniorenheim Maria Rast. Das Alten- und Pflegeheim „Maria Rast“ existiert bereits seit 1884 und wird von den Franziskanerinnen aus Vöcklabruck betrieben. Im Jahr 2002 wurde das Heim um einen neuen Gebäudekomplex mit 3 Stockwerken und 80 Plätzen in Einzelzimmern erweitert. In Österreich sind hier mindestens 27 Quadratmeter pro Bewohner vorgeschrieben. Das neue Heim identifiziert sich besonders durch seine moderne Architektur als Rundbau. Im alten Gebäude wurden mehrere Wohnungen für betreutes Wohnen eingerichtet. Der Heimleiter Alois Gerner führte die SPD-Kreisräte durch das Heim und erklärte die verschiedenen Einrichtungen, von der Wohngruppe für Demenzkranke, die Hausinfrastruktur bis hin zum Garten mit Hühnern und Kleintieren. Das Heim Maria Rast betreibt auch Küche und Service mit eigenen Kräften. Derzeit arbeiten etwa 84 fast Angestellte im Heim, davon viele Teilzeitkräfte, meist Frauen aus der engeren Region. Elfi Fuchs betonte, dass insbesondere die Hartnäckigkeit der SPÖ im Gemeinderat dafür gesorgt hat, dass das in die Jahre gekommene Heim vor 16 Jahren modernisiert und durch den einzigartigen Neubau ergänzt worden ist.

Sepp Koch bedankte sich sehr herzlich mit kleinen Geschenken bei Elfi Fuchs für die hervorragende Betreuung und Reiseführung und bei Heimleiter Alois Gerner für die ausführlichen Informationen rund um das Heim Maria Rast und auch die Besonderheiten im österreichischen Pflegesystem. Es schadet nicht ab und zu über den eigen Tellerrand hinaus zu sehen, zog Sepp Koch als Resümee.

 

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