Super Stimmung zum 100. Jubiläum

Unterbezirk

Im voll besetzten Saal des Wolferstetter Kellers fanden sich Besucher aus Bayern, Deutschland und Österreich beim diesjährigen Aschermittwoch ein, um gemeinsam mit der SPD-Spitzenkandidatin zur Europawahl, Bundesministerin Katharina Barley MdB, der bayerischen SPD-Spitzenkandidatin Maria Noichl MdEP und der bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Natascha Kohnen MdL das 100-jährige Jubiläum des Politischen Aschermittwochs in Vilshofen gebührend zu feiern. Nach sieben Jahren im Festzelt kehrte die Bayern-SPD zurück zu den Wurzeln, zum 100. Jubiläum des Politischen Aschermittwochs. Seit 1919 finden am Aschermittwoch in Vilshofen politische Kundgebungen statt. Die Bayern-SPD veranstaltet seit 1965 ihren zentralen "Politischen Aschermittwoch" in Vilshofen.

Auch ein Bus mit Teilnehmern aus dem Landkreis Dingolfing-Landau, angeführt vom SPD-Kreisvorsitzenden und SPD-Kreisrat Dr. Bernd Vilsmeier, war beim Politischen Aschermittwoch bei bester Stimmung in Vilshofen dabei. Das zentrale Thema waren natürlich die am 26. Mai bevorstehenden Europawahlen. Der Politische Aschermittwoch in Vilshofen war in diesem Jahr der Startschuss zur heißen Phase des Europawahlkampfes.

Nach der Begrüßung durch Vilshofens SPD-Bürgermeister Florian Gams heizte die bayerische SPD-Europaabgeordnete Maria Noichl im Saal gleich richtig ein und sparte nicht mit Kritik am Herumeiern der CSU mit ihrem Rechtsausleger Orban aus Ungarn. Wenn Manfred Weber und die CSU echte Europäer wären, dann hätten sie den Orban schon längst aus ihrer Fraktion geworfen, kritisierte Noichl. Und legte gleich nach, dass wer in Europa große Profite macht, muss auch seiner Verantwortung für uns alle gerecht werden und seinen gerechten Beitrag in Form von Steuern zahlen.

Die Konservativen von CDU und CSU zetern, dass wir uns einen starken Sozialstaat nicht leisten könnten, betonte SPD-Landeschefin Natascha Kohnen, dann sag ich denen mal eines: Wir können es uns nicht leisten, dass die Superreichen in unserem Land beim Soli entlastet werden und wir ihnen mal eben 10 Milliarden schenken, während es bei der Grundrente für die Lebensleistung von Menschen plötzlich heißt: Die 4,5 Milliarden seien nicht da.

Und ich habe tiefen Respekt vor den Tausenden jungen Menschen in unserem Land, die freitags auf die Straße gehen, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren, sagte Katharina Barley, diese jungen Leute wissen, dass es beim Klimawandel um ihre Zukunft geht, dass der Klimawandel eine Existenzfrage ist. Dagegen bezeichnen Bildungsministerin Karliczek, Wirtschaftsminister Altmeier und Hans Peter Friedrich, die diese jungen Menschen als Schulschwänzer, kritisierte Barley. Doch nicht nur die Jungen liegen Katarina Barley am Herzen. Wir Sozialdemokraten definieren Leistungsträger anders als die FDP. Bei uns geht es nicht darum, wer den größten Scheck nach Hause bringt, sondern wer etwas für die Gesellschaft leistet, so Barley. Konkret reden wir bei der Grundrente, z.B. von einer Friseurin, die 35 Jahre gearbeitet hat und nebenbei ein Kind groß gezogen hat. „Wir wollen dafür sorgen, dass diese Menschen ein anständiges Leben im Alter führen können!“

Der SPD-Kreisvorsitzende Vilsmeier bedankte bei den Mitfahrern, der Firma Speckner, besonders beim Chef Leonhard Speckner, die wieder den Bus zur Verfügung stellte.

 
 
 

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