Gebührenfreie (Aus-)Bildung für alle

Bildung


Die SPD-Vorsitzenden von Dingolfing-Landau, Steinberg und Marklkofen, Dr. Bernd Vilsmeier, Adolf Moser und Franz Wimmer (v.li.n.re.) rufen die Bürgerinnen und Bürger auf sich für das Volksbegehren gegen Studiengebühren in den Rathäusern vom 17. bis 30. Januar einzutragen.

SPD-Ortsvereine werben für Volksbegehren gegen Studiengebühren

Marklkofen-Steinberg.

Nur noch in Bayern und Niedersachsen, also in 2 von 16 Bundesländern werden Studiengebühren erhoben. Alle anderen Länder haben sie nie eingeführt bzw. längst wieder abgeschafft. Und bei einem Regierungswechsel in Hannover fallen sie auch, so die SPD-Vorsitzenden von Dingolfing-Landau, Steinberg und Marklkofen, Bernd Vilsmeier, Adolf Moser und Franz Wimmer. Für viele Familien sind die Gebühren von bis zu 1.000 Euro pro Jahr einfach zu viel und schrecken qualifizierte junge Menschen von einem mehrjährigen Studium ab. Deshalb wird das Volksbegehren gegen Studiengebühren von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus allen Parteien - außer CSU und FDP -, den Gewerkschaften, kirchlichen Verbänden wie dem BDKJ, Lehrer- und Schülerverbänden getragen.

Studiengebühren sind unsozial und stellen eine große Belastung für die Studierenden und ihre Familien dar und verschärfen so den Fachkräftemangel und tragen so erheblich zur sozialen Selektion an den Hochschulen bei. Die SPD-Vorsitzenden sind der Ansicht, dass Jugendlichen aus allen gesell-schaftlichen Schichten eine fundierte Ausbildung ermöglicht werden muss. Die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern ist deshalb ein längst überfälliger Schritt. Ein gebührenfreier Zugang zu (Aus-)Bildung muss ein grundlegendes Bürgerrecht sein, so die SPD-Vorsitzenden, denn Bildung und Wis-sen sind Bayerns Rohstoffe der Zukunft. Als Standortfaktoren sind sie entscheidend für die zukünftige Entwicklung unseres Landes.

Nicht nur Fachkräfte mit Hochschulabschluss fehlen in Bayern, der Fachkräftemangel bezieht sich auch auf beruflich Gebildete. So fehlen laut IHK-Fachkräftemonitor in Bayern bis 2016 rund 116.000 Meister, Fachwirte und Fachkaufleute. Dabei tragen die angehenden Meister, Techniker oder Fachwir-te den Großteil der Kosten ihrer Ausbildung selbst. Zwar werden die Kosten von mitunter mehreren tausend Euro über das so genannte „Meister-Bafög“ (AFBG) gefördert, allerdings nur zum Teil als Zu-schuss, der Rest wird über ein Darlehen finanziert. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, nicht nur die akademische Ausbildung zu unterstützen, fordern die SPD-Vorsitzenden Vilsmeier, Moser und Wimmer, sondern auch die berufliche Weiterbildung auf Meisterniveau verstärkt zu fördern und von Ge-bühren zu befreien. Vor allem brauchen wir mehr Anreize, damit noch mehr Menschen als bisher eine Meisterausbildung in Angriff nehmen.

Die SPD-Vorsitzenden rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich vom 17. bis zum 30. Januar in den Rathäusern einzutragen. 10 Prozent der Wahlberechtigten, also fast eine Million Bürger, müssen sich eintragen, damit aus dem Volksbegehren ein Volksentscheid wird. Die Rathäuser sind verpflichtet zusätzlich zu den üblichen Öffnungszeiten einmal am Wochenende und einmal Abends offen zu stehen.
Im Marklkofener Rathaus können die Bürger sich von Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr - 11.30 Uhr und von Montag bis Donnerstag von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr, und zusätzlich am Sonntag, den 20. Januar von 10.00 bis 12.00 Uhr und am Mittwoch, den 30. Januar abends bis 20.00 Uhr eintragen.

 

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