Bildung, Wirtschaft und Verkehr

Kreistagsfraktion

Kreis-SPD, SPD-Kreistagsfraktion und SPD-Landrat trafen sich

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Um die politische Arbeit für unseren Landkreis Dingolfing-Landau zwischen SPD-Kreisverband, der SPD-Kreistagsfraktion und Landrat zu koordinieren und aufeinander abzustimmen trafen sich kürzlich der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Sepp Koch und weitere Kreisräte und SPD-Vorstandsmitglieder mit Landrat Heinrich Trapp.

Breiten Raum in der Diskussion nahm natürlich das Thema Bildung ein. Unverständlich ist die Tatsache, dass viele Referendare keine Anstellung finden, dabei würden die Lehrer dringend gebraucht, wenn man sich die Klassenstärken von oftmals über 30 Kindern anschaut, SPD-Kreisvorsitzender Dr. Vilsmeier. In den Gymnasien fällt im Schnitt jede zehnte Stunde aus. Nicht einmal in den „Mangelfächern“ wie Mathematik, Physik oder Chemie finden junge Lehrer eine Anstellung. Der Freistaat will für eine bessere Bildung kein zusätzliches Geld ausgeben. Dass Bayern, das Land mit den besten Bildungsperspektiven werden soll, wird damit als Lüge entlarvt.
Die Hauptschulen werden jetzt in Mittelschulen unbenannt und letztendlich zentralisiert. Damit ist ein weiteres Schulsterben in der Fläche vorprogrammiert, meint Fraktionsvorsitzender Sepp Koch. Die wohnortsnahe Schule gehört dann wohl endgültig der Vergangenheit an. Dies macht mehr als deutlich, dass dem Freistaat Bayern ein schlüssiger Plan für ein zukunftsfähiges Bildungssystem fehlt.
Andere Länder, z. B. Finnland, machen uns dies schon seit Jahren vor, wie es gehen könnte und haben seit Jahren immer wieder die Spitzenplätze bei den PISA-Studien. Außerdem kümmern sich dort mehr pädagogische Fachkräfte um die Kinder einer Klasse, die dazu deutlich kleiner sind.
Landrat Heinrich Trapp hält es für notwendig, dass der Landkreis Dingolfing-Landau eine vollständige Bildungslandschaft, insbesondere bei der beruflichen Bildung dringend benötigt, denn wo sollen in Zukunft die qualifizierten Nachwuchskräfte für den größten Industristandort Niederbayerns herkommen?. Die jungen Leute müssen und werden dem Landkreis dadurch im Laufe der Jahre zunehmend den Rücken kehren, wenn sie für weiterqualifizierende Ausbildungen den Landkreis verlassen müssen. Deutlich macht das ein bundesweites Ranking der über 400 Städte und Landkreise, dort liegt Dingolfing-Landau bei hochqualifizierten Fachkräften ziemlich abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze. Wir laufen Gefahr, die Zukunft in unserer Region zu verspielen, meinte SPD-Kreisvorsitzender Vilsmeier.
Ein weiteres wichtiges Thema war für die Genossinnen und Genossen die Infrastruktur. Die dritte Autobahnausfahrt für Dingolfing soll so bald wie möglich realisiert werden, da dies für den Standort Dingolfing essentiell ist, stellte Trapp fest. Genauso wichtig wie Straße und Schiene ist auch der Datenverkehr. Und da hat der Landkreis in der Fläche noch großen Nachholbedarf. Ein Ausbau ist flächendeckend dringend notwendig, auch für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Einige örtliche „Leuchtturmprojekte“ nützen da wenig, meint Dr. Vilsmeier, da sollten wir uns auch einmal umschauen, wie es dies unsere Nachbarn z. B. in Österreich lösen.

 

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