Heinrich Trapp tritt wieder an

Kommunalpolitik

SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier (re.) gratuliert Landrat Heinrich Trapp (li.) zur Nominierung zum SPD-Landratskandidaten.

SPD-Kreisverband nominierte Heinrich Trapp zum SPD-Landratskandidaten

Dingolfing-Landau.
Am vergangenen Samstag traf sich der SPD-Kreisverband zur SPD-Kreisdelegiertenkonferenz im Vilstaler Hof in Rottersdorf zur Nominierung des SPD-Landratskandidaten zur Kommunalwahl am 16. März 2014 im Landkreis Dingolfing-Landau. Dazu konnte der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier Landrat Heinrich Trapp, den Träger der Georg-von-Vollmar-Medaille und Ehrengeschäftsführer Franz Wagner und die SPD-Geschäftsführerin Marianne Bontzol aus Landshut willkommen heißen. Aufgrund vieler Terminverpflichtungen durch sein neues Amt als Staatssekretär konnte der SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Pronold leider nicht dabei sein, so Vilsmeier, dafür begrüßte er für die SPD-Kreistagsfraktion und die anwesenden SPD-Kommunalpolitiker Stadt- und Kreisrat Nik Söltl, den ehemaligen 3. Bürgermeister der Stadt Landau, und stellvertretend für die Abordnungen der 20 SPD-Ortsvereine im Landkreis den örtlichen SPD-Vorsitzenden von Landau, Martin Rapke.

Eingangs stellte Dr. Bernd Vilsmeier heraus, während die Kommunen alles dafür tun, um für die Bürger so gut wie möglich da zu sein, behandelt kein deutsches Bundesland seine Städte und Gemeinden so stiefmütterlich wie die CSU-geführte bayerische Staatsregierung. Die bayerischen Kommunen bekommen fast nur halb soviel vom Steuerverbund ab, wie die in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder Hessen. Auch von den steigenden Steuereinnahmen kassiert der Freistaat mehr ein, als er der Kommunen zuteilt. Deswegen ist es gut für die Kommunen, dass die SPD im Bund nun wieder mitregiert, damit die Kommunen nicht zu kurz kommen. Die SPD hat, auch Dank des Verhandlungsgeschicks von Florian Pronold MdB, dafür gesorgt, dass die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen in einem Volumen von 5 Milliarden Euro statt den Bezirken jetzt der Bund übernimmt. Dazu ist die Gewerbesteuer, die vor allem für unsere Region enorm wichtig ist, gesichert. Dazu wird die Städtebauförderung wieder ausgebaut und die Kommunen bekommen zusätzliche 5 Milliarden vom Bund für den öffentlichen Personennahverkehr und die Infrastruktur.

Der Landkreis Dingolfing-Landau steht gut da, erklärte Landrat Heinrich Trapp. In den mehr als 22 Jahren als Landrat konnte viel bewegt werden. Trapp führte unter anderem die gute Schul-, Verkehrs- und soziale Infrastruktur an. Die Kreisstraßen sind in einem guten Zustand. Der Radwegeausbau kommt gut voran. Und jedes Jahr gibt der Landkreis eine sechsstellige Summe für soziale Hilfsdienste und die ambulante Versorgung pflegebedürftiger Menschen aus. An die 84 Prozent der Energie im Landkreis kommen aus erneuerbaren Quellen. Dazu trägt der Landkreis bei seinen Einrichtungen zu mehr Energieeffizienz und Kohlendioxideinsparungen bei. Leider agiert hier die Staatsregierung ziel- und planlos. Trapp steht zudem zusammen mit der Kreis-SPD hinter den beiden Krankenhäusern in Dingolfing und Landau.

Die SPD-Delegierten nominierten Heinrich Trapp, bei nur einer Gegenstimme, nun zum fünften Mal als Landratskandidat der SPD im Landkreis. Bei einer Wiederwahl wäre Trapp dann der dienstälteste Landrat in Bayern.
Zu den Beauftragten für den SPD-Landratswahlvorschlag wurden gewählt: Martin Rapke aus Landau und Andreas Schlag aus Dingolfing.

 

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