Deutschland braucht Energiekonsens

Umwelt

SPD-Generalsekretärin Kohnen MdL bei Mahnwache am Kernkraftwerk Isar 1

Seit Ende August 2010 beteiligen sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Verbänden und Parteien aus ganz Niederbayern und dem angrenzenden Oberbayern an der Mahnwache am Kernkraftwerk Isar 1 (KKI 1). Auch beim der letzten Mahnwache am vergangenen Montag trafen sich deutlich mehr als 300 Menschen beim Rathaus in Niederaichbach um gemeinsam vor das KKI 1 zu ziehen und dort friedlich zu demonstrieren. Nach verschiedenen Vertretern von Parteien und Verbänden sprach diesmal Natascha Kohnen MdL, die Generalsekretärin der Bayern-SPD, zu den Demonstranten.

Auch große Abordnungen der SPD aus Landshut und Dingolfing-Landau beteiligten sich bestens ausgerüstet an der Mahnwache vor dem Kernkraftwerk. Die Teilnehmer der Mahnwache wollen auf die Wichtigkeit des Ausstiegs aus der Atomkraft hinweisen, vor allem, weil Isar I als eines der ältesten Atommeiler in Deutschland mit das größte Risikopotential aufweist.
Deutschland braucht einen dauerhaften Energiekonsens, so die SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen, der dauerhaft zum Ausstieg aus der Atomenergie zur Stromerzeugung zurück kehrt und den Umstieg auf erneuerbare Energien mehr Energieeffizienz und moderne Kraftwerke beschleunigt. Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland vor allem aber auch die mittelständische Wirtschaft, die deutsche Industrie und auch die Energielieferanten brauchen endlich wieder sichere Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.
Die hektischen und planlosen Veränderungen der Energiepolitik durch CDU/CSU und FDP und die weiter existierende Unklarheit über die Zukunft der Atomenergie schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland und verunsichern unsere Bevölkerung. Der Energiekonsens, den die SPD in ihrer Regierungszeit im Jahr 2002 erreicht hatte, ermöglichte den schrittweisen Umstieg von der Atomenergie zu den erneuerbaren Energien. Schritt für Schritt sollten dabei in weniger als 20 Jahren Versorgungssicherheit, neue Technologien, Arbeitsplätze und auch bezahlbare Strompreise miteinander verbunden werden. Die Zerstörung dieses Energiekonsenses und die jetzige Kehrtwende durch die CDU, CSU und FDP werden die Kosten für Energiewende jetzt wohl drastisch teurer. Die SPD wird dabei darauf achten, so Kohnen, dass weder die Stromverbraucher noch die mittelständische Wirtschaft oder die Industrie in Deutschland in unverträglicher Weise belastet werden.
Die engagierten Bürgerinnen und Bürger werden sich weiterhin immer zahlreicher jeden Montag um 18.00 Uhr am Niederaichbacher Rathaus treffen, um für das „endgültige Abschalten“ von KKI 1 friedlich zu demonstrieren. Weitere Infos zur Mahnwache gibt es unter „www.mahnwache-isar1.de“ im Internet.

 

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