Atomkraft Schluss!

Bundespolitik

Anti-Atom Demo in Landshut

SPD unterstützt die bundesweiten Atomproteste am 28. Mai in Landshut:
Wenn am 28. Mai die letzte Sitzung der Ethikkommission der Bundesregierung tagt, finden gleichzeitig in 21 deutschen Großstädten Anti-Atom-Demonstrationen unter dem Motto „Atomkraft Schluss!“ statt. In einem breiten Bündnis, getragen von Parteien, darunter auch die BayernSPD, Umweltschutz-Organisationen, kirchlichen Verbänden und Bürgerinitiativen soll so deutlich gemacht werden, dass „Schluss“ sein muss mit dem unverantwortlichen Risiko der Atomenergie.

Auch in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut wird demonstriert, da sich mit den AKWs Isar 1 und Isar 2 sowie dem Brennelemente-Zwischenlager BELLA drei atomare Anlagen in unmittelbarer Nähe befinden - und keine dieser Anlagen ist ausreichend gegen den Absturz eines Flugzeuges oder gegen Terroranschläge geschützt.

Die Landshuter Demonstration wird als Sternmarsch organisiert. Die Veranstaltung beginnt um 13.00 Uhr an drei Auftakt-Kundgebungsorten:
- Ringlstecherwiese (Wittstraße 1),
- Stadtpark (Luitpoldstraße 26) und
- der Grünanlage bei der Podewilsbrücke/CityCenter LA.

Gemeinsam marschieren die Teilnehmer dann zur Landshuter Altstadt vor die Martinskirche, wo ab 14.00 Uhr eine Kundgebung mit Musik, Redebeiträgen und Infoständen stattfindet. Für die SPD spricht der niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende und Bürgermeister von Bodenmais, Michael Adam.

Weitere ausführliche Infos zum Ablauf und dem Sternmarsch unter www.anti-atom-demo.de

Niederbayerische SPD-Mitglieder werden sich auch an der Landshuter Demonstration beteiligen, wie schon bei den vergangenen beiden Großdemonstrationen in München im Oktober 2010 und im März 2011. Die NiederbayernSPD will damit ein deutliches Zeichen setzen, damit der Atomausstieg so bald wie technisch möglich verwirklicht wird. Die Wiederaufnahme der Energiewende ist eine erneute Chance für einen energiepolitischen Konsens, der von allen Teilen der Gesellschaft getragen wird.

Die Sozialdemokraten aus Niederbayern wissen, dass die Energiepolitik alle Bereiche der Gesellschaft, wie z. B. Wirtschaft, Technologie, Arbeitsplätze, Gesundheit oder Friedenspolitik durchdringt. Diese Themenfelder müssen in einem modernen integrativen Ansatz miteinander verbunden werden, um Deutschland unabhängiger von den fossilen Energieträgern zu machen, die begrenzt sind. So kann Deutschland eine Pilotfunktion in der Lösung der internationalen Energie- und Klimakrise übernehmen und „Gute Arbeit“, Ausbildung und Einkommen für hunderttausende Menschen schaffen und für die Zukunft sichern.

 

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